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Endometriose betrifft schätzungsweise eine von zehn menstruierenden Personen und sorgt häufig für starke Schmerzen und einen langen Leidensweg. Viele Betroffene sehnen sich nach einer Behandlung, die ihnen Erleichterung verschafft. Eine Endometriose‑OP – meist als Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt – ist oft Teil dieses Therapieplans. Doch was erwartet dich dabei? Wie lange ist man ausser Gefecht? Und wie können Cannabisblüten aus der Apotheke helfen, wenn traditionelle Medikamente nicht ausreichen?
In diesem Artikel nehmen wir dich Schritt für Schritt mit: vom ersten Gespräch über den Ablauf der Operation bis hin zur Genesung. Zudem erklären wir das Endocannabinoid‑System verständlich, zeigen, wie THC und CBD wirken und welche Chancen und Grenzen die Cannabistherapie bei Endometriose hat.

Viele Betroffene probieren zunächst konservative Maßnahmen wie Schmerzmittel oder hormonelle Therapien. Wenn diese keinen ausreichenden Effekt bringen oder wenn ein Kinderwunsch besteht, kann eine Operation sinnvoll sein. Laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wird eine Endometriose‑OP häufig als Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt. Dabei können die Endometrioseherde diagnostiziert und gleichzeitig entfernt werden.
Vor einer Operation solltest du dich ausführlich in einem spezialisierten Zentrum beraten lassen. Die Erfolgsaussichten hängen von der Ausdehnung und Lage der Herde ab. Eine Operation kann Schmerzen lindern, ist aber kein Garant für Beschwerdefreiheit.
Bei einer Bauchspiegelung unterscheidet man zwei Verfahren: Ablation und Exzision. Bei der Ablation werden die Herde mittels Laser oder elektrischer Sonde verdampft oder verödet; bei der Exzision werden sie vollständig herausgeschnitten. Studien zeigen, dass beide Verfahren ähnlich effektiv sind, wobei die Exzision leicht bessere Ergebnisse liefern kann.
Der Eingriff kann ambulant oder stationär erfolgen. Ob ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist, hängt vom Umfang der Operation und der individuellen Situation ab. Eine reine diagnostische Bauchspiegelung dauert oft nur wenige Minuten bis eine halbe Stunde. Wenn zusätzlich Endometrioseherde entfernt werden, kann der Eingriff bis zu zwei Stunden dauern.
Einige Tage vor der Operation findet ein Vorgespräch statt. Hier bespricht das Operationsteam mit dir Medikamente, Vorerkrankungen und die Anästhesie. Blutverdünnende Medikamente wie Aspirin müssen meist abgesetzt werden. Außerdem darfst du ab etwa sechs Stunden vor der OP nicht mehr essen oder trinken, um Komplikationen während der Narkose zu vermeiden.
Du wirst am OP‑Tag unter Vollnarkose gesetzt. Vor Beginn wird meist ein venöser Zugang gelegt und deine Vitalwerte werden überwacht. Je nach Länge der Operation kann auch ein Blasenkatheter eingesetzt werden, was unter Narkose unangenehm, aber schmerzfrei ist.
Nach Desinfektion der Haut sticht die Ärztin/der Arzt eine Hohlnadel durch die Bauchdecke unterhalb des Nabels. Dieser Zugang dient als Eintrittsstelle für Gas und später für das Laparoskop.
Über die Nadel wird CO₂ in die Bauchhöhle geleitet, meist zwei bis vier Liter. Das Gas hebt die Bauchdecke an und verschafft mehr Platz sowie bessere Sicht. Der Druck wird kontinuierlich überwacht.
Die Hohlnadel wird durch einen Trokar ersetzt. Dieser verfügt über ein Ventil, damit das Gas nicht entweicht. Durch den Trokar wird das Laparoskop, eine Kamera mit Lichtquelle und Vergrößerungssystem, in den Bauchraum eingeführt. Oft wird ein zweites Instrument über einen weiteren kleinen Schnitt eingebracht, um Organe zur Seite zu schieben.
Der OP‑Tisch wird leicht gekippt, sodass dein Kopf tiefer liegt. Durch diese Lage rutschen die Därme nach oben und der Operateur hat besseren Zugang zu den Beckenorganen.
Die Ärztin/der Arzt betrachtet den Bauchraum mithilfe der Kamera und führt eine 360‑Grad‑Drehung durch, um alle Bereiche zu inspizieren. Finden sich Endometrioseherde, werden sie je nach Verfahren verödet (Ablation) oder herausgeschnitten (Exzision). Bei Bedarf werden zusätzliche Trokare gesetzt, um Gewebeproben zu entnehmen oder verwachsene Strukturen zu lösen.
Nach der Entfernung der Herde kontrolliert das Team den Bauchraum auf Blutungen und legt bei Bedarf eine Drainage. Anschließend werden die Schnitte vernäht und die Pflaster angebracht. Das verbliebene Gas wird über natürliche Prozesse abgebaut.
Die reine Diagnostik dauert oft 10–20 Minuten, bei umfassenderer Operation kann es länger dauern – bis zu zwei Stunden.
Nach der OP wirst du im Aufwachraum überwacht. Ambulante Patient:innen dürfen nach Hause, sobald die Narkose abgeklungen ist, sollten jedoch von einer erwachsenen Person begleitet werden und die ersten 24 Stunden nicht allein bleiben.
Stationäre Patient:innen bleiben im Krankenhaus, bis sie mobil sind und keine akuten Probleme vorliegen. Ein Krankenhausaufenthalt kann je nach Umfang der Operation ein bis wenige Tage dauern.
Die Bauchdecke wird während der Operation mit CO₂ gefüllt. Dieses Gas kann in den ersten Tagen Schmerzen im Bauchraum und an der Schulter verursachen. Schonendes Bewegen, aufrechte Körperhaltung und warme Kompressen können helfen.
Leichte Aktivität wie kurze Spaziergänge fördern die Durchblutung, aber intensive Belastungen sollten vermieden werden. Schwere Lasten (über 5 kg) und Sport sind in den ersten drei bis sechs Wochen tabu.
Die Schnitte werden mit wasserfesten Pflastern versorgt. Duschen ist meist nach ein bis zwei Tagen wieder möglich; Vollbäder sollten erst stattfinden, wenn die Wunden vollständig verheilt sind.
Wenn Fieber, starke Schmerzen oder Rötungen auftreten, solltest du sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
Die empfohlene Schonzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Bei größeren Eingriffen können ärztliche Krankschreibungen bis zu sechs Wochen notwendig sein. Wie schnell du wieder arbeiten kannst, hängt von deiner Tätigkeit ab. Büroarbeiten sind oft schneller möglich als körperlich belastende Jobs.
Auch wenn die Operation minimal‑invasiv ist, bedeutet sie eine erhebliche körperliche und psychische Belastung. Viele Betroffene berichten, dass sie die OP als “klein” unterschätzt haben. Obwohl die Schnitte nur wenige Zentimeter groß sind, braucht der Körper Zeit zur Heilung.
Es ist normal, dass du dich in den ersten Tagen schwach fühlst, dass duschen anstrengend ist oder du Schwierigkeiten hast, längere Sätze zu sprechen. Gib dir Zeit und vergleiche dich nicht mit anderen. Manche Menschen sind nach wenigen Tagen wieder fit, andere brauchen mehrere Wochen.

Eine operative Entfernung der Endometrioseherde kann die Schmerzen bei vielen Betroffenen deutlich reduzieren. Laut IQWiG verbesserten sich die Schmerzen sechs Monate nach einer Operation bei etwa 72 von 100 Frauen, während sie sich ohne Operation bei 27 von 100 Frauen besserten. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Beschwerden fortbestehen oder nach einiger Zeit zurückkehren.
Komplikationen sind selten, aber möglich. In etwa 1 % der Fälle kann es zu Organverletzungen, Infektionen oder stärkeren Blutungen kommen. Bei tief infiltrierender Endometriose im Darm- oder Blasenbereich ist das Risiko höher. Wiederholte Operationen werden heute zurückhaltend empfohlen, da sie Schmerzen sogar verschlechtern können.
Im menschlichen Körper gibt es neben bekannten Systemen wie Nerven- und Hormonsystem auch das Endocannabinoid‑System (ECS). Dieses Netzwerk aus Botenstoffen und Rezeptoren reguliert grundlegende Funktionen wie Lernen und Gedächtnis, emotionale Verarbeitung, Schlaf, Temperatur, Schmerz und Immunreaktionen. Cannabinoid‑Rezeptoren sind im gesamten Körper verteilt; CB1‑Rezeptoren finden sich vor allem im Gehirn und Rückenmark, CB2‑Rezeptoren hauptsächlich im Immunsystem.
Unser Körper stellt selbst „Schlüssel“ für diese „Schlösser“ her – sogenannte Endocannabinoide wie Anandamid und 2‑AG. Sie docken an die Rezeptoren an und regulieren Prozesse, z.B. dämpfen sie Schmerzen, wenn eine Wunde verheilt. Externe Cannabinoide aus der Cannabis‑Pflanze – wie THC und CBD – können diese Rezeptoren ebenfalls aktivieren oder blockieren.
Forschende vermuten, dass bei Endometriose ein Ungleichgewicht im ECS vorliegt. In manchen Untersuchungen wurden erhöhte Spiegel der Endocannabinoide AEA und 2‑AG sowie eine geringere CB1‑Rezeptor‑Dichte gefunden. Aktivierung von CB1‑ und CB2‑Rezeptoren durch endogene oder exogene Cannabinoide kann die Schmerzwahrnehmung verringern. Gleichzeitig hat das ECS Einfluss auf Entzündungen, Angiogenese (Gefäßneubildung) und Zellwachstum.
Die wissenschaftliche Datenlage ist noch begrenzt, aber erste Studien liefern spannende Hinweise:

Cannabisblüten sind getrocknete Blütenstände der Hanfpflanze, die unter kontrollierten Bedingungen angebaut werden. Für medizinische Zwecke werden sie streng auf Wirkstoffgehalt und Reinheit geprüft. In Deutschland sind sie verschreibungspflichtig und werden über Apotheken abgegeben. Die enthaltenen Cannabinoide (vor allem THC und CBD) liegen in unterschiedlichen Konzentrationen vor; außerdem enthalten die Blüten sogenannte Terpene, die das Duft‑ und Geschmacksprofil bestimmen.
Für die medizinische Anwendung werden Cannabisblüten verdampft (vaporisiert) oder als Tee zubereitet. Das Verdampfen mithilfe eines Vaporizers erhitzt die Blüten auf eine Temperatur, bei der die Wirkstoffe freigesetzt werden, ohne Verbrennung. Dadurch entstehen deutlich weniger schädliche Verbrennungsprodukte als beim Rauchen und die Dosierung lässt sich besser steuern. Rauchen wird medizinisch nicht empfohlen, da es schwer zu dosieren ist und die Lunge belastet.
Je nach Sortenprofil unterscheidet sich der Gehalt an THC, CBD und Terpenen. Manche Sorten haben einen höheren THC‑Anteil und können stärker psychoaktiv wirken, andere sind CBD‑reicher und haben eine mildere Wirkung. Terpene wie Myrcen, Limonen oder Linalool können den Effekt modifizieren und werden teils mit entspannenden, stimmungsaufhellenden oder entzündungshemmenden Eigenschaften assoziiert. Die Auswahl der Sorte und die Dosierung erfolgt immer durch ärztliches Personal anhand der individuellen Symptome.
Medizinisches Cannabis ist kein Heilmittel, sondern eine mögliche Ergänzung zur Linderung von Symptomen. Viele Betroffene berichten von weniger Schmerzen und besserem Schlaf, doch die Wirkung ist individuell. Bei manchen kann es zu unerwünschten Effekten wie Müdigkeit, trockenem Mund oder Schwindel kommen. Die Dosis wird langsam gesteigert, damit der Körper sich anpassen kann.
Wie bei jedem Arzneimittel können auch bei Cannabis Nebenwirkungen auftreten. Mögliche unerwünschte Effekte sind:
Eine ärztliche Begleitung ist wichtig, um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen. Menschen mit Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen sollten besonders vorsichtig sein.
Ob du eine berauschende Wirkung spürst, hängt vom THC‑Gehalt ab. THC kann ein Gefühl der Euphorie verursachen. Viele medizinische Sorten sind jedoch ausgewogen und enthalten CBD, das den psychoaktiven Effekt abschwächen kann. Sprich mit deiner Ärztin/deinem Arzt über deine Lebenssituation, damit die geeignete Sorte gewählt wird.
Zu Beginn wird die Dosis sehr niedrig gewählt, um die Verträglichkeit zu prüfen. Manche spüren zunächst kaum Veränderung, andere berichten von leichtem „Schwabbelgefühl“ oder Müdigkeit. Wichtig ist, sich Zeit zu lassen und die Dosis nicht eigenmächtig zu erhöhen.
Beim Verdampfen treten die Effekte meist innerhalb weniger Minuten ein, bei oraler Einnahme kann es 30 Minuten bis zwei Stunden dauern. Die Wirkdauer variiert je nach Präparat und Stoffwechsel.
Ja, seit 2017 können Ärzt:innen in Deutschland Cannabisblüten und -extrakte verordnen, wenn andere Therapien nicht ausreichend wirken. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss im Einzelfall beantragt werden. CBD-Produkte mit weniger als 0,2 % THC sind frei verkäuflich, gelten jedoch als Nahrungsergänzungsmittel und ersetzen keine ärztliche Therapie.
Der erste Schritt ist eine Videosprechstunde bei einem qualifizierten Arzt oder einer Ärztin. Viele Praxen und Telemedizin‑Anbieter haben sich auf die Begleitung von Patient:innen mit chronischen Schmerzen spezialisiert. In der Videosprechstunde schilderst du deine Symptome und bisherigen Therapien. Halte dafür Vorbefunde, eine Liste deiner Medikamente und gegebenenfalls einen Schmerzkalender bereit.
Der Arzt/die Ärztin prüft, ob eine Cannabistherapie für dich infrage kommt. Bei Endometriose geschieht das häufig, wenn konventionelle Therapien ausgeschöpft sind oder nicht ausreichend helfen.
In einem zweiten Schritt erfolgt eine vertiefte Anamnese. Dabei werden Vorerkrankungen, Allergien und mögliche Wechselwirkungen besprochen. Basierend auf deinen Symptomen erstellt der Arzt/die Ärztin einen individuellen Therapieplan. Dieser kann Cannabisblüten, standardisierte Extrakte oder andere Medikamente beinhalten.
Die Verordnung ist ein ärztlicher Prozess, bei dem die optimale Sorte, die Form der Anwendung (z.B. Vaporizer, Öl) und eine initiale Dosierung festgelegt werden. Da die Wirkung individuell ist, wird die Dosierung langsam angepasst. Dein behandelnder Arzt/deine Ärztin begleitet dich regelmäßig, um den Erfolg zu beurteilen und Nebenwirkungen zu minimieren.
Mit dem Rezept kannst du die Cannabisblüten oder das Extrakt in einer Apotheke beziehen. Je nach Präparat müssen Apotheken es bestellen, daher ist es sinnvoll, vorher anzurufen. Halte bei der Abholung deine Gesundheitskarte bereit.
In der Apotheke erhältst du auch Hinweise zur Anwendung: Wie du den Vaporizer korrekt bedienst, worauf du bei der Lagerung achten solltest und wie lange das Produkt haltbar ist. Bewahre Cannabisprodukte immer unerreichbar für Kinder auf und halte dich an die ärztliche Dosierung.
Der Weg zur Genesung endet nicht mit dem Krankenhausaufenthalt. Viele Patient:innen profitieren von ergänzenden Maßnahmen:
Eine Endometriose‑OP ist ein wichtiger Baustein der Therapie, bleibt aber ein Eingriff, der sorgfältige Vorbereitung und Geduld bei der Genesung erfordert. Die Bauchspiegelung ermöglicht es, Herde sichtbar zu machen und zu entfernen; sie gilt als schonendes Verfahren, doch sie ist immer noch eine „richtige“ Operation. Viele Patient:innen fühlen sich nach einigen Wochen besser, andere kämpfen länger mit Schmerzen und brauchen Unterstützung.
Cannabisblüten können bei chronischen Schmerzen eine wertvolle Option sein, insbesondere wenn herkömmliche Methoden nicht mehr ausreichen. Das Endocannabinoid‑System ist ein faszinierendes Netzwerk, das Schmerzen, Entzündungen und Stimmung reguliert. Erste Studien und Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass THC und CBD Schmerzen lindern und die Lebensqualität verbessern können, doch es braucht weiterhin Forschung.
Wenn du dich für eine Cannabistherapie interessierst, lass dich von qualifizierten Ärzt:innen begleiten. Die Entscheidung sollte individuell getroffen werden, ohne Heilsversprechen. Mit dem richtigen Wissen, realistischen Erwartungen und empathischer Begleitung kannst du deinen Weg zu mehr Lebensqualität gestalten.
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