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Dieser Beitrag hilft dir, die oft verschlungene Verbindung zwischen Endometriose und Psyche besser zu verstehen. Du lernst, wie körperliche Beschwerden die seelische Verfassung beeinflussen können, was hinter hormonellen Stimmungsschwankungen steckt und welche Rolle das körpereigene Endocannabinoid‑System spielt. Außerdem erfährst du, warum Cannabisblüten aus der Apotheke in der Therapie mancher Betroffener eine unterstützende Option sein können – ohne Heilsversprechen, aber mit realistischen Einblicken.
Endometriose betrifft nicht nur den Körper – sie prägt auch das seelische Empfinden. Viele Betroffene erleben neben chronischen Unterleibsschmerzen auch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit oder Niedergeschlagenheit, die sich kaum erklären lassen. Das liegt daran, dass die Erkrankung und ihre Therapien auf mehreren Ebenen wirken: Schmerzen beeinflussen die Psyche, Hormone spielen verrückt und der Alltag steht Kopf. Gleichzeitig ist es wichtig, Hoffnung zu bewahren: Es gibt Wege, Beschwerden zu lindern, beispielsweise durch einen ganzheitlichen Ansatz oder die begleitende Anwendung von medizinischem Cannabis. Dieser Artikel führt dich durch die Zusammenhänge, erklärt verständlich das Endocannabinoid‑System und zeigt, wie du in Zusammenarbeit mit Ärzt:innen eine für dich passende Behandlung findest.
Endometriose ist eine chronische, oft schmerzhafte Erkrankung, bei der Gewebe ähnlich der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wächst. Diese Herde können an Eierstöcken, im Bauchraum oder an anderen Organen zu finden sein und reagieren auf den Menstruationszyklus. Die Folge sind starke Schmerzen, Entzündungen, Verklebungen und oft ein beeinträchtigter Alltag.
Wenn Schmerzen ständig präsent sind, nagen sie an Körper und Seele. Studien zeigen, dass nahezu jede zweite Betroffene mildere depressive Symptome hat und etwa jede dritte Frau unter erhöhter Angst leidet. Bei knapp einem Drittel entwickeln sich moderate bis schwere Angststörungen. Auch eine andere Untersuchung aus 2023 fand einen deutlich erhöhten Anteil von Depressionen und Essstörungen bei Frauen mit Endometriose. Diese Daten machen deutlich: Die seelische Belastung ist kein Einzelfall, sondern oft ein Begleiter der Erkrankung.
Langzeitige Schmerzen können eine Art Stresszustand im Körper auslösen. Nervensignale feuern ständig, Stresshormone schießen in die Höhe, Schlaf bleibt aus – das Resultat ist eine erhöhte Empfindlichkeit für negative Gefühle. Gleichzeitig verstärken psychische Belastungen wie Ärger, Trauer oder Stress das Schmerzempfinden. Dieser Teufelskreis kann die Lebensqualität erheblich mindern. Es ist wichtig zu verstehen, dass weder du noch deine Psyche „schuld“ an der Situation seid – es handelt sich um physiologische Prozesse, die man ernst nehmen sollte.
Neben der Schmerzkomponente gibt es weitere Aspekte, die die Endometriose Psyche beeinflussen:
Viele Betroffene berichten von starken Schwankungen zwischen Hochs und Tiefs, Gereiztheit oder unerklärlichen Tränenausbrüchen. Der Grund dafür liegt häufig in dem Zusammenspiel von Hormonen, Schmerz und Stress. Vor der Menstruation fällt der Progesteron‑Spiegel ab, während Östrogen dominiert – das kann Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit hervorrufen. Wenn dann noch Schmerzen dazu kommen, wirken negative Gefühle stärker und es fällt schwer, sich selbst zu regulieren.
Es ist wichtig zu betonen, dass Stimmungsschwankungen bei Endometriose normal sein können und nicht bedeuten, dass du „überreagierst“. Hormone beeinflussen die Neurotransmitter im Gehirn, darunter Serotonin und GABA, die für Stimmung und Entspannung zuständig sind. Wenn Östrogen steigt oder fällt, wirkt sich das unmittelbar auf diese Botenstoffe aus. Strategien wie ein Zyklus‑Tagebuch, das Einplanen von Ruhephasen oder der Austausch mit dem Umfeld können helfen, die Schwankungen besser zu verstehen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Mehrere Studien belegen, dass Endometriose nicht nur ein körperliches, sondern auch ein psychisches Krankheitsbild ist. Ein deutscher Bericht der Endometriose‑Vereinigung Deutschland fasst zusammen, dass 16 % der Betroffenen längere Trainings‑ oder Berufsabsenzen haben und 51 % Probleme im Job erleben. In derselben Analyse gaben 10 % an, dass ihre Beziehung an der Erkrankung zerbrochen sei, und 18 % berichteten sogar von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen.
Eine große Studie, die genetische und medizinische Daten von über 200.000 Frauen analysierte, zeigte, dass Frauen mit Endometriose ein um 261 % höheres Risiko für Depressionen, ein um 194 % erhöhtes Risiko für Essstörungen und ein um 161 % erhöhtes Risiko für Angststörungen haben. Die Forscher:innen vermuten genetische Gemeinsamkeiten und Mechanismen, die sowohl die Entstehung von Endometriose als auch psychische Störungen beeinflussen. Das bedeutet: Deine psychische Reaktion auf Endometriose ist weder „eingebildet“ noch eine Charakterschwäche, sondern hat eine biologische Basis.
Schmerzen sind nicht nur eine körperliche Empfindung – sie haben auch eine emotionale Komponente. Bei chronischen Schmerzen, wie sie bei Endometriose häufig vorkommen, aktiviert der Körper dauerhaft Stresssysteme.
Stress und Schmerz: Durch ständige Schmerzen wird das sympathische Nervensystem aktiviert, das für die „Fight‑or‑Flight“-Reaktion zuständig ist. Das Stresshormon Cortisol steigt, während wohltuende Stoffe wie Serotonin sinken. In einer Auswertung verschiedener Studien wurde gezeigt, dass Entzündungsprozesse bei Endometriose die Stressreaktion verstärken und emotionale Zentren im Gehirn beeinflussen.
Schmerzverstärkung durch Psyche: Andererseits kann die psychische Verfassung Schmerzen verstärken. Wenn du angespannt, traurig oder ängstlich bist, reagiert dein Nervensystem sensibler auf Reize. Negative Gedanken aktivieren dieselben Hirnregionen wie Schmerz, was das Leiden verschlimmern kann. Deshalb ist es so wichtig, auch die seelische Seite zu berücksichtigen und nicht nur körperliche Symptome zu behandeln.
Wechselwirkungen mit Hormonen: Manche Medikamente gegen Endometriose beeinflussen die Stimmung direkt. Gestagene oder GnRH‑Analoga erzeugen einen künstlichen hormonellen Zustand, der die Produktion von Östrogen und Progesteron verringert. Neben den gewünschten Effekten können diese Therapien Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder depressive Verstimmungen verursachen. Das bedeutet nicht, dass man diese Mittel pauschal meiden sollte – aber es unterstreicht, wie eng Hormonhaushalt und Psyche verknüpft sind.
Um die seelische Last zu reduzieren, reicht es meist nicht aus, nur die körperlichen Symptome zu behandeln. Viele Betroffene profitieren von einem ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Lebensumstände einbezieht.
Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie oder achtsamkeitsbasierte Methoden können helfen, mit Schmerzen und Stimmungsschwankungen besser umzugehen. Das Ziel ist nicht, den Schmerz wegzudenken, sondern bessere Strategien zu entwickeln, um stressauslösende Gedanken zu entkräften, Selbstfürsorge zu stärken und negative Denkmuster zu erkennen.
Viele Patient:innen erleben durch Yoga, progressive Muskelrelaxation oder Meditation eine Verringerung ihrer Stress- und Schmerzwahrnehmung. Regelmäßige leichte Bewegung, etwa Spaziergänge oder Schwimmen, kann die Durchblutung verbessern, Endorphine freisetzen und die Stimmung stabilisieren. Die Endometriose‑Vereinigung empfiehlt auch regelmäßige Ruhephasen und Ablenkungen wie Lesen oder Hörbücher, um den Fokus kurzzeitig vom Schmerz zu nehmen.
Da Endometriose häufig den Beckenbereich betrifft, kann eine physiotherapeutische Behandlung helfen, muskuläre Verspannungen zu lösen und Beweglichkeit zurückzugewinnen. Dehnungen, Massagen und Wärmeanwendungen können das Wohlbefinden steigern und so indirekt die Psyche entlasten.
Während es keine „Wunderdiät“ gibt, berichten manche Betroffene, dass eine entzündungshemmende Ernährung mit frischem Gemüse, Omega‑3‑Fettsäuren und der Reduktion von Zucker und Alkohol Schmerzen und Stimmung positiv beeinflussen kann. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Omega‑3, Magnesium oder Vitamin D werden manchmal eingesetzt – dies sollte jedoch mit Ärzt:innen besprochen werden.
Um zu verstehen, wie Cannabisblüten bei Endometriose hilfreich sein könnten, ist ein Blick auf das Endocannabinoid‑System (ECS) spannend. Das ECS ist ein Teil unseres Nervensystems und reguliert viele Prozesse wie Schmerzempfindung, Stimmung, Appetit, Schlaf und das Immunsystem. Zwei wichtige Bestandteile sind:
Forscher:innen fanden heraus, dass die Aktivierung der CB1‑Rezeptoren zu einer gesteigerten Stressresistenz und verbesserten Stimmung beitragen kann. Das erklärt, warum viele Menschen entspannter oder gelöster sind, wenn das Endocannabinoid‑System unterstützt wird.
THC (Tetrahydrocannabinol) ist der wohl bekannteste Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Er bindet vorwiegend an die CB1‑Rezeptoren im Gehirn und kann so Schmerzen, Muskelspastiken und Übelkeit reduzieren, aber auch psychoaktive Effekte hervorrufen. Viele Patient:innen berichten, dass THC‑haltige Cannabissorten ihnen vor allem bei starken Schmerzen oder zum Einschlafen helfen.
CBD (Cannabidiol) ist nicht psychoaktiv und bindet nur sehr schwach an CB1. Stattdessen moduliert CBD andere Rezeptorsysteme wie Serotonin-, Adenosin- und Vanilloid‑Rezeptoren. Dadurch kann es beruhigend wirken, Krämpfe mindern und Entzündungen reduzieren. Viele Betroffene nutzen CBD‑reichere Sorten tagsüber, um funktionsfähig zu bleiben.
Terpene sind aromatische Verbindungen in Pflanzen, die ihren Geruch ausmachen. In Cannabis tragen sie zur sogenannten „Entourage‑Wirkung“ bei, indem sie zusammen mit Cannabinoiden den Effekt verstärken oder modifizieren. Beispielsweise wird Limonen ein stimmungsaufhellender Effekt nachgesagt, während Linalool eher beruhigend wirken kann. Diese feinen Unterschiede erklären, warum unterschiedliche Cannabisblüten verschiedene Wirkprofile haben.

Die Forschung zu Cannabis bei Endometriose steckt noch in den Kinderschuhen. Dennoch gibt es Hinweise, dass Cannabinoide das Wohlbefinden einiger Betroffener verbessern können. In einer Umfrage aus 2021 gaben rund 75 % der Befragten an, dass Cannabis ihre Endometriose‑Beschwerden lindert, und 59 % berichteten von weniger Schmerzen. Eine weitere Studie berichtet, dass viele Patient:innen Cannabis einsetzen, um zu schlafen oder Entzündungen zu reduzieren. Dabei nutzen viele tagsüber CBD‑reiche Produkte und abends THC‑reichere Sorten.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Daten vorrangig aus Umfragen und Beobachtungen stammen und keine Wirksamkeitsbeweise im wissenschaftlichen Sinne darstellen. Manche berichten von einer deutlichen Verbesserung, andere spüren wenig oder gar keinen Effekt. Auch der sogenannte Placebo‑Effekt kann eine Rolle spielen. Deshalb sollte Cannabis immer als Teil eines größeren Behandlungskonzepts verstanden werden und nicht als alleinige Lösung.
Cannabisblüten aus der Apotheke unterliegen in Deutschland strengen Qualitätskontrollen. Sie werden gezielt angebaut, analysiert und auf ihren THC‑ und CBD‑Gehalt sowie auf Schadstoffe geprüft. Das gewährleistet eine hohe Reinheit und eine verlässliche Wirkstoffzusammensetzung.
Einige Vorurteile drehen sich um das „Rauchen“ von Cannabis. In der medizinischen Anwendung wird jedoch meist ein Vaporizer verwendet. Dieser erhitzt die Blüten schonend, sodass Cannabinoide verdampfen, aber keine Verbrennung und damit keine schädlichen Verbrennungsprodukte entstehen. Manche Patient:innen bevorzugen andere Darreichungsformen wie Öle, Extrakte oder Kapseln – je nach Verträglichkeit und Bedarf. Ärzte und Ärztinnen beraten hierzu individuell.
Wie bei vielen Arzneimitteln können auch bei Cannabinoiden unerwünschte Effekte auftreten. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel kurzfristiger Schwindel, trockener Mund, erhöhte Herzfrequenz, Müdigkeit oder (bei THC) ein Rauschgefühl. Bei höheren Dosierungen können Verwirrtheit oder Angstgefühle auftreten, die sich meist rasch zurückbilden. Diese Effekte lassen sich durch eine niedrige Einstiegsdosis und langsames Herantasten unter ärztlicher Aufsicht meist minimieren. Bei einigen Patient:innen treten kaum Nebenwirkungen auf, andere reagieren sensibler.
Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, zum Beispiel psychotischen Erkrankungen, sollten die Anwendung von THC haltigen Präparaten eng mit Ärzt:innen abstimmen. Zudem können Cannabinoide mit anderen Medikamenten interagieren. Daher ist eine fachliche Begleitung unabdingbar.
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Cannabis keine Heilung bietet und auch nicht bei allen Betroffenen gleich wirkt. Ziel der Therapie ist oft, Schmerzen zu lindern, den Schlaf zu verbessern oder Stimmungsschwankungen abzumildern – also die Lebensqualität zu erhöhen. Viele berichten von besserer Bewältigung im Alltag, aber die Erkrankung selbst bleibt bestehen. Erfolge stellen sich manchmal nach einigen Wochen ein, wenn eine individuelle Sorte und Dosis gefunden wurde.
Immer mehr Menschen mit Endometriose interessieren sich für eine Therapie mit Cannabisblüten. Der Weg dorthin ist einfacher als viele denken und läuft strukturiert ab.
Du kannst über zertifizierte Anbieter ganz unkompliziert einen Termin für eine Videosprechstunde buchen. Wähle einen Arzt oder eine Ärztin mit Erfahrung in der Cannabinoid‑Therapie. Bereite dich vor, indem du Befunde, eine Liste deiner Medikamente und Symptome bereitlegst. In der Sprechstunde schilderst du deine Beschwerden, bisherigen Therapien und Ziele. Es ist normal, nervös zu sein – Fachärzte sind darauf spezialisiert, zuzuhören und gemeinsam mit dir Optionen zu besprechen.
Während des Termins wird der Arzt deine medizinische Vorgeschichte, aktuelle Symptome, eventuelle Vorerkrankungen und Medikamente erfassen. Anschließend prüft er, ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis medizinisch sinnvoll ist. Falls ja, erstellt er einen individuellen Therapieplan, in dem Sorte, THC‑/CBD‑Verhältnis, Inhalationstechnik und Einstiegsdosierung beschrieben werden. Du erhältst ein ärztliches Rezept, das drei Monate gültig ist. Falls Cannabis nicht geeignet ist, bespricht der Arzt alternative Therapien oder weitere Diagnostik.
Mit dem Rezept kannst du zu einer Apotheke deiner Wahl oder zu einer spezialisierten Cannabis‑Apotheke gehen. Der Apotheker gibt dir die verschriebenen Cannabisblüten in der benötigten Menge und erklärt dir die Anwendung (z.B. Bedienung des Vaporizers). Du bekommst einen Beipackzettel und eine Beratung zu möglichen Wechselwirkungen. In der Regel findet nach ein paar Wochen eine weitere ärztliche Kontrolle statt, um den Verlauf zu besprechen und Anpassungen vorzunehmen.
Neben medizinischen Therapien gibt es viele kleine Dinge, die deinen Alltag erleichtern können. Diese Tipps ersetzen keine Behandlung, können aber deine Lebensqualität verbessern:
Das hängt von der Zusammensetzung der Cannabisblüten ab. THC ist psychoaktiv und kann ein „High“ verursachen, besonders bei höheren Mengen. CBD wirkt dagegen nicht berauschend. Ärzt:innen wählen Sorten mit einem passenden THC‑/CBD‑Verhältnis, sodass du den therapeutischen Effekt erhältst, ohne im Alltag beeinträchtigt zu sein. Viele Patient:innen berichten, dass sie vor allem eine entspannende Wirkung verspüren.
Die ersten Tage können sehr unterschiedlich sein. Manche spüren rasch eine Verringerung der Schmerzen oder eine bessere Schlafqualität, andere merken erst nach einigen Tagen einen Effekt. Wichtig ist, sich langsam heranzutasten und in enger Abstimmung mit dem behandelnden Arzt zu bleiben. Sollte sich in der Einstiegsphase ein unangenehmes Rauschgefühl, Schwindel oder Unwohlsein zeigen, kann die Dosis angepasst oder eine andere Sorte gewählt werden.
Viele Nutzer:innen berichten von einer stimmungsaufhellenden Wirkung, insbesondere wenn Schmerzen nachlassen und der Schlaf besser wird. Cannabinoide wirken über das ECS, das unter anderem an der Regulierung von Emotionen beteiligt ist. Gleichzeitig kann THC bei manchen Menschen kurzfristig innere Unruhe auslösen. Deshalb ist die Auswahl der richtigen Sorte und Dosierung entscheidend. Es geht nicht darum, dauerhaft euphorisch zu sein, sondern den Alltag besser bewältigen zu können.
Nein, die Dauer einer Therapie hängt von deinen Symptomen und der Einschätzung deines Arztes ab. Manchmal reicht eine kurzfristige Anwendung, um eine schwierige Phase zu überbrücken; in anderen Fällen wird Cannabis längerfristig eingesetzt. Wichtig ist die regelmäßige ärztliche Kontrolle und die Überprüfung, ob die Therapie noch nötig oder sinnvoll ist.

Die Verbindung von Endometriose und Psyche ist komplex, aber sie lässt sich verstehen. Endometriose verursacht nicht nur körperliche Beschwerden, sondern beeinflusst auch deine Stimmung, dein Energielevel und dein seelisches Wohlbefinden. Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für depressive Verstimmungen, Angstzustände und Erschöpfung. Gleichzeitig ist dein Körper nicht dein Feind: Hormone, Schmerzen und Stress spielen zusammen und erzeugen Symptome, die real und ernst zu nehmen sind.
Ein ganzheitlicher Ansatz ist der Schlüssel: individuelle medizinische Therapien, psychologische Unterstützung, Bewegung, Ernährung und bei Bedarf die Anwendung von medizinischem Cannabis. Cannabinoide können bei manchen Betroffenen Schmerzen lindern, Schlaf fördern und Stimmungsschwankungen ausgleichen. Die Forschung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber erste Studien und Erfahrungsberichte machen Hoffnung. Wichtig ist, realistische Erwartungen zu haben, unerwünschte Effekte im Blick zu behalten und den Weg mit einer erfahrenen Ärztin oder einem erfahrenen Arzt zu gehen.
Deine Stimmung ist keine Laune, sondern ein Spiegel deiner körperlichen und seelischen Gesundheit. Mit Wissen, Selbstfürsorge und den richtigen Unterstützern an deiner Seite kannst du einen Umgang mit der Erkrankung finden, der zu dir passt. Du bist nicht allein – viele Frauen haben ähnliche Erfahrungen und finden Schritt für Schritt ihren Weg zu mehr Lebensqualität.
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