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Endometriose ist eine komplexe und chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Viele Frauen im gebärfähigen Alter sind betroffen, doch oft werden die Symptome erst spät erkannt. Neben Schmerzen während der Menstruation oder beim Geschlechtsverkehr kann Endometriose auch die Fruchtbarkeit beeinflussen. In diesem ausführlichen Beitrag wird erläutert, was Endometriose ist, wie sie diagnostiziert wird, wie sie sich auf den Kinderwunsch auswirken kann und welche Möglichkeiten es gibt, die Familienplanung unter diesen Umständen zu gestalten. Der Text richtet sich an Laien und verzichtet bewusst auf jegliche Heil‑ oder Wirkaussagen. Ziel ist es, einen verständlichen, sachlichen Überblick zu geben und Betroffene zum Gespräch mit qualifizierten Ärztinnen und Ärzten zu ermutigen.
Endometriose entsteht, wenn gebärmutterähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst. Dieses Gewebe kann an den Eierstöcken, den Eileitern, dem Bauchfell oder an anderen Organen im Beckenraum auftreten. Wie das Gewebe dorthin gelangt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Es gibt verschiedene Theorien, etwa die retrograde Menstruation (Rückfluss von Menstruationsblut in den Bauchraum) oder eine metaplastische Theorie, die von einer Umwandlung von Bauchfellzellen in endometriumähnliches Gewebe ausgeht. Auch genetische und immunologische Faktoren könnten beteiligt sein. In jedem Zyklus unterliegt das endometriumähnliche Gewebe denselben hormonellen Einflüssen wie die Gebärmutterschleimhaut. Es kann anschwellen, bluten und und kann mit Entzündungsreaktionen sowie Vernarbungen/Verwachsungen in Verbindung stehen.
Die Erkrankung gehört zu den häufigsten gutartigen gynäkologischen Erkrankungen. Laut Übersichtsarbeiten gehen Fachleute davon aus, dass die Lebenszeitprävalenz weltweit bei etwa 7 % der reproduktionsfähigen weiblichen Bevölkerung liegt. Allerdings sind die genauen Zahlen schwer zu ermitteln, da viele Fälle unerkannt bleiben. Der Zeitraum zwischen ersten Symptomen und Diagnosestellung kann Jahre betragen.
Endometriose äußert sich vielseitig. Häufige Symptome sind:
Die Stärke der Symptome korreliert nicht zwingend mit dem Ausmaß der Endometrioseherde. Manche Frauen haben ausgeprägte Herde, aber kaum Schmerzen; andere erleben starke Beschwerden trotz kleiner Herde. Diese Variabilität erschwert die Diagnose.

Infertilität wird in der Regel als Ausbleiben einer klinischen Schwangerschaft nach mindestens zwölf Monaten regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs definiert. Weltweit betrifft dies schätzungsweise 8–12 % der Paare im reproduktionsfähigen Alter. Sowohl weibliche als auch männliche Faktoren können eine Rolle spielen; in etwa einem Fünftel der Fälle sind beide Partner beteiligt.
Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Endometriose die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass Frauen mit Endometriose eine geringere monatliche Wahrscheinlichkeit haben, schwanger zu werden. Die Erkrankung tritt bei unfruchtbaren Frauen deutlich häufiger auf – Schätzungen zufolge bei bis zu 50 %. Somit weisen betroffene Frauen ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung auf.
Wichtig ist jedoch, diese Zahlen richtig einzuordnen. Untersuchungen wie die Nurses’ Health Study zeigten, dass etwa 80 % der Frauen mit Endometriose bis zum Alter von 40 Jahren mindestens ein Kind bekommen haben, sofern ein Kinderwunsch bestand. Viele Betroffene können also trotz Endometriose schwanger werden. Der individuelle Verlauf hängt von vielen Faktoren ab, darunter das Stadium der Erkrankung, das Alter, die Dauer des Kinderwunsches, Begleiterkrankungen und die allgemeine Fruchtbarkeit der Partner.
Die genauen Mechanismen, durch die Endometriose die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, werden noch erforscht. Mögliche Faktoren sind:
Diese Faktoren wirken nicht bei jeder Betroffenen gleich stark. Daher ist eine individuelle Einschätzung durch Fachärztinnen und ‑ärzte wichtig.
Empfehlungen aus der Fachliteratur betonen, wie wichtig es ist, das Thema Fertilität bei Endometriose frühzeitig anzusprechen. Schon bei Verdacht auf Endometriose oder Adenomyose sollte im Beratungsgespräch auf das Thema eingegangen werden – auch bei jungen Patientinnen ohne akuten Kinderwunsch. Das Gespräch sollte in einer ruhigen Atmosphäre erfolgen, bevor therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Dabei steht im Vordergrund, das Informationsbedürfnis der Patientin umfassend zu erfüllen und sie nicht zu verunsichern.
Das Alter der Frau ist der wichtigste Prognosefaktor für die Fruchtbarkeit. Auch bei Endometriose sollte die Familienplanung idealerweise in das Alter gelegt werden, in dem die natürlichen Fertilitätsraten am höchsten sind – meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Dennoch hängt die Entscheidung vom individuellen Lebensweg ab. Ärztinnen und Ärzte können dabei helfen, Chancen und Risiken realistisch zu beurteilen.
Solange ein Paar noch nicht versucht hat, schwanger zu werden, ist eine genaue Einschätzung der Fruchtbarkeit nur grob möglich. Entmutigende Aussagen sollten vermieden werden, da sie die psychische Belastung erhöhen können. Neben Endometriose können weitere Faktoren wie der Zyklusrhythmus, der allgemeine Gesundheitszustand, Stress und Umweltfaktoren die Fruchtbarkeit beeinflussen. Eine umfassende Anamnese und Diagnostik ist daher unerlässlich.
Adenomyose – eine Form der Endometriose, bei der das endometriumähnliche Gewebe in die Gebärmuttermuskulatur einwächst – kann die Fruchtbarkeit zusätzlich beeinträchtigen. Untersuchungen berichten, dass Adenomyose die Wahrscheinlichkeit für eine Einnistung und Schwangerschaft verringern und das Fehlgeburtsrisiko erhöhen kann. Allerdings ist die Diagnose schwierig, da vor allem indirekte Ultraschallzeichen vorhanden sind. Die Beratung sollte daher zurückhaltend und individuell erfolgen.
Neben den körperlichen Beschwerden spielt die psychische Belastung eine große Rolle. Studien berichten, dass unfruchtbare Frauen mit Endometriose häufiger unter depressiven Symptomen und Angstzuständen leiden als unfruchtbare Frauen ohne Endometriose. Die Sorge um den Kinderwunsch, lange Wartezeiten bis zur Diagnose und die Intensität der Behandlung tragen dazu bei. Betroffene sollten psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn sie sich belastet fühlen.
Bei Kinderwunsch und Verdacht auf Endometriose wird eine umfassende Diagnostik empfohlen. Der Ablauf kann variieren, umfasst aber typischerweise:
Früher galt die diagnostische Laparoskopie mit histologischer Sicherung als Goldstandard. Heute wird sie nicht mehr bei jeder Patientin durchgeführt. Laut Empfehlungen sollte ein operativer Eingriff nur erfolgen, wenn er diagnostisch oder therapeutisch sinnvoll ist. Die Entscheidung wird gemeinsam mit erfahrenen Ärztinnen und Ärzten getroffen.
Für die Abschätzung der natürlichen Schwangerschaftschancen nach operativer Behandlung wurde der Endometriosis Fertility Index (EFI) entwickelt. Der EFI berücksichtigt Faktoren wie das Alter der Patientin, die Dauer der bestehenden Kinderlosigkeit, frühere Schwangerschaften, den Zustand der Eileiter und Ovarien sowie die chirurgisch erhobenen Befunde der Endometriose. Er dient als Beratungstool, um einzuschätzen, ob spontane Schwangerschaften in den nächsten Jahren wahrscheinlich sind. Fachliteratur weist darauf hin, dass der EFI nach einer Operation Hinweise auf die zu erwartende Fruchtbarkeit geben kann. Allerdings hat der EFI Grenzen: Er basiert vorwiegend auf intraoperativen Beobachtungen und ist nicht direkt auf nicht-operative Diagnosen übertragbar.
Andere Klassifikationssysteme wie der #ENZIAN-Score werden eingesetzt, um tief infiltrierende Endometriose bildgebend zu beurteilen und zu dokumentieren. In einigen Fachkreisen wird die Kombination verschiedener Systeme diskutiert, um die Prognose zu verbessern. Diese Instrumente werden primär von Fachpersonen genutzt und sollten als Orientierungshilfe, nicht als Garantie verstanden werden.

Die Behandlung der Endometriose richtet sich nach den individuellen Beschwerden, der Ausprägung der Herde und dem Kinderwunsch. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und Komplikationen vorzubeugen. In der wissenschaftlichen Literatur werden verschiedene medikamentöse Optionen diskutiert, darunter hormonbasierte Behandlungen (z. B. Gestagene, kombinierte orale Kontrazeptiva oder GnRH‑Analoga), nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) zur Schmerzlinderung sowie andere Präparate. Für Frauen, die schwanger werden möchten, ist eine medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Fertilität nicht empfohlen. Hormonelle Suppressionstherapie kann nach einer Operation zur Schmerzlinderung oder zur Verringerung des Rezidivrisikos eingesetzt werden, steigert aber nicht die Chance auf eine Schwangerschaft. Alternative oder ergänzende Behandlungsmethoden (Ernährungskonzepte, physiotherapeutische Maßnahmen, Akupunktur) werden diskutiert, doch derzeit gibt es keine zuverlässigen Belege dafür, dass sie die Schwangerschaftsraten verbessern.
Operative Eingriffe können Endometrioseherde und Verwachsungen entfernen. Dies wird häufig im Rahmen einer Laparoskopie durchgeführt. Für bestimmte Patientinnengruppen wird in der Fachliteratur diskutiert, ob eine Laparoskopie mit höheren Spontanschwangerschaftsraten assoziiert sein könnte; die Entscheidung ist individuell und hängt u. a. von Stadium, Alter und Befunden ab. Bei tief infiltrierender Endometriose oder schwereren Fällen sind die Ergebnisse weniger eindeutig; hier muss die Entscheidung individuell getroffen werden. Wichtig ist, dass Chirurginnen und Chirurgen erfahren sind, denn jede Operation birgt Risiken wie den Verlust ovarieller Reserven oder die Bildung von Narben.
Auch die Entfernung von Endometriomen (Eierstockzysten) sollte sorgfältig abgewogen werden. Bei Endometriomen wird diskutiert, ob eine Zystektomie in ausgewählten Fällen einen Einfluss auf die Spontanschwangerschaftsrate haben könnte; gleichzeitig kann der Eingriff die ovarielle Reserve beeinflussen. Die Abwägung erfolgt individuell. Die Entscheidung richtet sich nach Größe, Symptomatik, Kinderwunsch und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin.
Regelmäßige körperliche Aktivität, Stressreduktion und eine ausgewogene Ernährung werden häufig als Maßnahmen genannt, die für viele Menschen das allgemeine Wohlbefinden unterstützen können; Effekte sind individuell. Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass diese Maßnahmen die Schwangerschaftschancen erhöhen. Einige Betroffene berichten, dass solche Maßnahmen ihnen im Alltag helfen, besser mit Beschwerden umzugehen; belastbare Belege für eine gezielte Wirkung auf Symptome sind begrenzt.“
Wenn ein Paar trotz endometrioserelevanter oder anderer Faktoren innerhalb eines Jahres nicht schwanger wird, können assistierte reproduktionsmedizinische Verfahren (ART) in Betracht gezogen werden. ART umfasst Insemination (IUI), In‑vitro‑Fertilisation (IVF), intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) und andere Techniken. Die Auswahl hängt vom Alter der Partner, der Dauer des Kinderwunsches, der tubaren Durchgängigkeit, der Anzahl und Qualität der Eizellen und Spermien sowie von Begleiterkrankungen ab.
Bei leichter Endometriose kann eine hormonell unterstützte Insemination versucht werden. Fachliteratur nennt dies eine Option, wobei die Wirksamkeit im Einzelfall variiert. Die Kombination aus kontrollierter Stimulation der Eizellreifung und Insemination erhöht die Anzahl freigesetzter Eizellen und bringt Spermien gezielt in die Gebärmutter.
Bei ausgeprägteren Formen der Endometriose, bei eingeschränkter Eileiterfunktion, verminderter Spermienqualität oder nach längerem erfolglosem Kinderwunsch kann eine IVF in Erwägung gezogen werden. Dabei werden Eizellen entnommen, im Labor mit Spermien zusammengebracht (IVF) oder eine Spermie wird direkt in die Eizelle injiziert (ICSI). Anschließend werden Embryonen in die Gebärmutter übertragen.
Empfehlungen aus Leitlinien betonen, dass vor einer IVF nicht in allen Fällen ein operativer Eingriff erforderlich ist. Vielmehr hängt die Entscheidung von individuellen Faktoren ab, etwa Alter, Eizellreserve, Beschwerden und dem Ergebnis vorangegangener Therapien.
Die Erfolgschancen der assistierten Reproduktion hängen vom Alter, der Eizellreserve, der Endometrioseausprägung und von weiteren Fertilitätsfaktoren ab. Fachinformationen betonen, dass die Schwangerschaftsraten mit zunehmendem Alter abnehmen und dass die individuelle Wahrscheinlichkeit nur von Reproduktionsmedizinern abgeschätzt werden kann. Bei Endometriose können die Schwangerschaftsraten geringer sein, insbesondere bei Adenomyose. Eine sorgfältige Abwägung von Chancen, Risiken und Kosten ist wichtig.
Die ovarielle Reserve beschreibt die Menge an Eizellen, die in den Eierstöcken vorhanden sind. Diese Reserve ist von Geburt an festgelegt und nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab. Surrogatmarker wie die Anzahl der Antralfollikel (AFC) und der AMH‑Wert helfen dabei, die Reserve einzuschätzen. Bei Endometriose können Endometriome oder operative Eingriffe die Eizellreserve verringern. Daher ist eine individuelle Beratung wichtig.
Die Kryokonservierung (Einfrieren) von Eizellen oder befruchteten Embryonen bietet Frauen die Möglichkeit, ihre Fruchtbarkeit zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Leitlinien empfehlen, Patientinnen über diese Option zu informieren. Dabei sollten Alter und Qualität der Eizellen berücksichtigt werden. Das Einfrieren bietet keine Garantie für eine spätere Schwangerschaft, kann aber eine zusätzliche Option darstellen, wenn eine Operation an den Eierstöcken geplant ist oder wenn noch kein aktueller Kinderwunsch besteht, aber eine Endometriose vorliegt.
Besonders junge Frauen mit Endometriose stehen vor der Herausforderung, eine Balance zwischen Beschwerdelinderung und Erhalt der Fruchtbarkeit zu finden. Bei starken Symptomen kommen hormonelle Therapien zum Einsatz. In der Fachwelt wird diskutiert, ob eine längerfristige hormonelle Behandlung vor der Schwangerschaft die Fertilität beeinflussen könnte. Bei Adenomyose deuten theoretische Überlegungen darauf hin, dass eine hormonelle Behandlung mit dem Ziel einer therapeutischen Amenorrhö eventuell den Erhalt der Fertilität fördern könnte; hierzu fehlen aber langfristige Studien. Deshalb ist eine engmaschige ärztliche Betreuung erforderlich.
Adenomyose wird als Sonderform der Endometriose betrachtet. Hier wächst das endometriumähnliche Gewebe in die Muskulatur der Gebärmutter. Ultraschalldiagnostik kann nur indirekte Hinweise liefern.
In Studien wird Adenomyose teilweise mit niedrigeren Implantations-/Schwangerschaftsraten und einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko in Verbindung gebracht; Aussagekraft und Übertragbarkeit sind vom Einzelfall und Studiendesign abhängig. Bei bestehendem Kinderwunsch kann eine Vorbehandlung vor dem Embryotransfer diskutiert werden. Dazu zählen beispielsweise medikamentöse Ansätze zur hormonellen Suppression. Die wissenschaftliche Datenlage ist begrenzt; daher wird in der Praxis stets individuell entschieden und es werden Risiken und Nutzen abgewogen.
Neben medizinischen und operativen Faktoren gibt es Lebensstil‑ und Umweltaspekte, die mit Endometriose und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören Ernährung, körperliche Aktivität, Stress, Rauchen und Umweltgifte.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen das allgemeine Wohlbefinden unterstützen können, aber keine nachgewiesene Steigerung der Schwangerschaftsraten bei Endometriose darstellen.

Viele Frauen mit Endometriose werden schwanger und haben gesunde Kinder. Dennoch gibt es Aspekte, die beachtet werden sollten:
Endometriose kann bereits in der Jugend auftreten. Typisch sind starke Regelschmerzen und unspezifische Symptome wie Übelkeit oder Darmbeschwerden. Die Diagnose ist schwierig, da die Sonografie bei jungen Mädchen teils eingeschränkt einsetzbar ist. Nichtsteroidale Antirheumatika und ggf. hormonelle Präparate werden zur Symptomkontrolle eingesetzt. Da eine Operation an den Eierstöcken die Eizellreserve reduzieren kann, sollte der Eingriff von spezialisierten Teams durchgeführt werden. Jugendliche sollten über die potenziellen Auswirkungen einer Operation auf ihre zukünftige Fertilität aufgeklärt werden.
Endometriose ist eine östrogenabhängige Erkrankung; nach der Menopause nehmen die Beschwerden häufig ab. Dennoch können persistierende oder neu auftretende Symptome auftreten. In diesem Lebensabschnitt sollten Befunde sorgfältig abgeklärt werden, da die Differentialdiagnosen (z. B. Tumore) vielfältig sind. Hormontherapien gegen klimakterische Beschwerden müssen bei Frauen mit Endometriose besonders individuell abgestimmt werden.
Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der sachlichen Aufklärung und allgemeinen Information. Sie ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Entscheidungen zu Diagnostik und Therapie sollten stets gemeinsam mit einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt getroffen werden.
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