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Menschen, die zum ersten Mal von Migräne mit Aura hören, suchen häufig nach verlässlichen Informationen. Dieses Angebot richtet sich an Laien und Betroffene und erläutert die wichtigsten Begriffe, Phasen und Hintergründe, ohne eine konkrete Behandlung zu empfehlen. Ziel ist es, Verständnis für eine komplexe neurologische Störung zu schaffen, rechtliche Rahmenbedingungen zu beleuchten und aufzuzeigen, welche Fragen Sie mit Ihrem ärztlichen Team besprechen können. Der Text ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapieempfehlung.
Kopfschmerzen können zahlreiche Ursachen haben, und Migräne ist eine davon. Die Unterform Migräne mit Aura ist durch vorübergehende neurologische Erscheinungen gekennzeichnet, die dem eigentlichen Kopfschmerz vorausgehen können. Die folgenden Abschnitte erklären, was man unter einer Aura versteht, welche Phasen eine Attacke typischerweise umfasst und warum es wichtig ist, individuelle Muster zu beobachten. Zudem finden Sie Hinweise, welche rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Cannabistherapie in Deutschland gelten und warum Vorsicht bei entsprechenden Angeboten geboten ist.
Die Medizin unterscheidet verschiedene Untertypen der Migräne. Zu den Hauptkategorien gehören die Migräne ohne Aura und die Migräne mit Aura. Letztere bezeichnet eine Form, bei der vor den Kopfschmerzen vorübergehende neurologische Veränderungen auftreten. Internationale Klassifikationssysteme wie die International Classification of Headache Disorders (ICHD-3) beschreiben, dass diese Veränderungen sich innerhalb von Minuten entwickeln, begrenzte Zeit anhalten und vollständig zurückgehen. Eine Aura kann sich im Bereich des Sehens, der Sensibilität oder der Sprache bemerkbar machen. Nicht alle Menschen mit Migräne erleben eine Aura, und nicht jeder Kopfschmerz nach einer Aura entspricht einer Migräne. Eine genaue Abklärung bei einer Ärztin oder einem Arzt ist daher sinnvoll.
Zu den gängigen Klassifikationen gehört auch die Unterscheidung nach Verlaufsformen. Man spricht von episodischer Migräne, wenn weniger als 15 Anfallstage pro Monat auftreten, und von chronischer Migräne, wenn der monatliche Kopfschmerztag über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten 15 oder mehr beträgt. Diese Einteilung dient dazu, den Krankheitsverlauf zu beschreiben; sie ist jedoch kein Hinweis auf die Ursache oder Schwere einer einzelnen Episode.

Migräne ist weltweit verbreitet. Gesundheitsstatistiken zeigen, dass diese Krankheit erheblich zur Belastung des öffentlichen Gesundheitssystems beitragen kann. Verschiedene Bevölkerungsgruppen sind unterschiedlich betroffen, und in vielen Studien wird darauf hingewiesen, dass Frauen häufiger über Migränesymptome berichten als Männer. Auch das Auftreten einer Aura ist individuell unterschiedlich. Es ist bekannt, dass Migräne oft schon im Jugendalter beginnt und Menschen über Jahrzehnte begleiten kann. Diese Langzeitbelastung wirkt sich auf die Lebensqualität, die Arbeitsfähigkeit und das soziale Umfeld aus. Betroffene berichten nicht selten, dass sie ihre Symptome zunächst für „normale Kopfschmerzen“ hielten und erst spät professionelle Hilfe aufsuchten. Das Bewusstsein für die Erkrankung ist daher ein wichtiger Schritt zur besseren Versorgung.
Wissenschaftliche Erhebungen beschreiben die gesellschaftlichen Kosten, die aus Fehlzeiten am Arbeitsplatz, verringerter Leistungsfähigkeit und dem Bedarf an medizinischer Versorgung entstehen. Diese Daten stammen aus umfangreichen Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und nationaler Institute. Wer sich näher über statistische Details informieren möchte, findet beim Robert Koch-Institut und in internationalen Fachveröffentlichungen detaillierte Berichte. Ein weiterführender externer Link zur International Classification of Headache Disorders steht unter folgender Adresse zur Verfügung: ICHD-3. Diese Quelle liefert umfassende diagnostische Kriterien und Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Kopfschmerzerkrankungen.
Eine Migräneattacke mit Aura kann sich in mehrere aufeinanderfolgende Phasen gliedern. Nicht jede Person erlebt alle Phasen in gleicher Weise, und die Reihenfolge kann variieren. Die folgende Auflistung beschreibt typische Abläufe und dient als Orientierung, nicht als starres Schema.
In der Prodromalphase berichten Betroffene über wechselhafte Stimmung, Müdigkeit oder Heißhunger. Diese Anzeichen sind individuell; nicht alle Menschen mit Migräne nehmen sie wahr. Wer wiederholt ähnliche Vorboten bemerkt, kann dies in einem Tagebuch festhalten, um mit dem medizinischen Team über mögliche Muster zu sprechen. Eine Liste der eigenen Warnzeichen hilft, die Symptome frühzeitig einzuordnen, ohne sich selbst zu diagnostizieren.
Die Aura‑Phase umfasst vorübergehende Veränderungen, die das Nervensystem betreffen. Es gibt verschiedene Formen:
Wenn neuartige oder ungewöhnlich langanhaltende Symptome auftreten, sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Selbstdiagnosen oder das Abwarten können hier gefährlich sein, da ähnliche Beschwerden auch bei anderen neurologischen Erkrankungen auftreten können.
Während der Kopfschmerzphase variieren Intensität, Dauer und Begleiterscheinungen. Typisch sind einseitige, pulsierende oder drückende Schmerzen. Viele Betroffene berichten über Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie). Manche Personen reagieren empfindlich auf Gerüche. Körperliche Aktivität kann das Unwohlsein verstärken. Individuelle Unterschiede sind groß, sodass Menschen mit Migräne sehr unterschiedliche Erfahrungen machen.
Nach dem Abklingen der Kopfschmerzen folgt bei vielen eine Erholungsphase. Häufige Empfindungen sind Müdigkeit, Muskelverspannungen oder ein generelles Gefühl des „Ausgelaugt-Seins“. Manche beschreiben diese Zeit als Katerähnlich. Hier ist es ratsam, den Körper zu schonen und Stress zu vermeiden. Wichtig: Diese Phase signalisiert nicht, dass sich eine erneute Attacke anbahnt, sondern gehört zum natürlichen Verlauf einer Episode.
Aura‑Phänomene können sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Mehrere neurologische Funktionen können gleichzeitig betroffen sein, wobei der Schwerpunkt meist auf visuellen Veränderungen liegt. Nachstehend werden die häufigsten Formen mit Beispielen erklärt:
Solange die Beschwerden vollständig verschwinden und keine bleibenden Defizite hinterlassen, entsprechen sie typischen Aura‑Symptomen. Sollten sie allerdings das erste Mal auftreten, besonders lange anhalten oder einseitig bleiben, empfiehlt es sich, umgehend medizinische Hilfe zu suchen, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Viele der genannten Symptome können auch bei anderen neurologischen oder internistischen Erkrankungen auftreten. Beispielsweise können Schlaganfälle, transitorische ischämische Attacken (TIA) oder epileptische Anfälle mit visuellen Ausfällen, Sensibilitätsstörungen oder Sprachproblemen einhergehen. Ein wichtiger Unterschied liegt im zeitlichen Verlauf: Aura‑Symptome entwickeln sich allmählich und gehen vollständig zurück, während bei einem Schlaganfall Symptome meist plötzlich auftreten und länger anhalten.
Trotzdem ist die Unterscheidung nicht immer klar, und im Zweifel sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen. In Notfallsituationen ist es besser, einmal zu viel medizinischen Rat einzuholen als zu wenig. Laien sollten den zeitlichen Verlauf, die Art der Beschwerden und mögliche Begleitsymptome notieren, aber keine eigenen Diagnosen stellen.

Die genauen Ursachen der Migräne mit Aura sind bis heute nicht abschließend geklärt. Die Forschung unterscheidet zwischen genetischen Faktoren, neurophysiologischen Prozessen und Umwelteinflüssen, die in komplexer Weise zusammenspielen können. Nach aktuellem Forschungsstand wird angenommen, dass genetische Dispositionen eine Rolle spielen, wobei mehrere Gene und deren Varianten beteiligt sind. Familiäre Formen der Migräne, bei denen einzelne genetische Mutationen identifiziert werden konnten, sind allerdings selten.
Ein weiteres Forschungsthema ist die sogenannte kortikale Spreitungsdepression (CSD). Dieses Phänomen beschreibt eine langsam verlaufende Welle der neuronalen Aktivität, die sich über die Hirnrinde ausbreitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Welle zu einer vorübergehenden Veränderung der Blutversorgung im Gehirn führt, was mit den vorübergehenden neurologischen Aura‑Symptomen korrespondieren könnte. Es wird zudem untersucht, inwiefern Botenstoffe wie Serotonin, Glutamat und Calcitonin-Gene-Related Peptide (CGRP) sowie das endogene Cannabinoid-System in die Entstehung der Migräne involviert sind, ohne dass daraus Rückschlüsse auf eine therapeutische Nutzung exogener Cannabinoide gezogen werden können. Solche Untersuchungen sind sehr komplex, und es existieren keine einfachen Antworten oder allgemein gültigen Erklärungsmodelle.
Die Forschungslage zu genetischen und neurobiologischen Ursachen wird laufend aktualisiert. Betroffene sollten sich bewusst sein, dass viele Mechanismen noch nicht vollständig verstanden sind. Daher empfiehlt es sich, seriöse Informationsquellen zu nutzen, zum Beispiel Fachgesellschaften oder wissenschaftliche Datenbanken. Ein weiterführender Hinweis: Die Website des Robert Koch-Instituts bietet allgemeine Informationen zu Kopfschmerzerkrankungen und Forschungsprojekten.
Viele Menschen mit Migräne berichten über spezifische Auslöser, die einen Anfall scheinbar fördern. Häufig genannte Faktoren sind Stress, hormonelle Schwankungen, Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf, Wetterumschwünge, starke Gerüche, grelles Licht und bestimmte Nahrungsmittel oder Getränke. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass Trigger sehr individuell sind und nicht jeder genannte Faktor bei allen Betroffenen einen Anfall auslöst. Manchmal werden auch frühe Symptome der Prodromalphase fälschlicherweise als Auslöser interpretiert.
Um die eigenen Muster besser zu verstehen, kann es hilfreich sein, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Darin notiert man:
Dieses Tagebuch dient als Gesprächsgrundlage beim nächsten Arztbesuch. Es kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit dem Behandlungsteam prophylaktische oder akute Maßnahmen zu planen. In der Rubrik Kopfschmerztagebuch finden Sie auf unserer Webseite eine Vorlage sowie Tipps, wie Sie Ihr Tagebuch strukturieren können.
Wichtig: Triggervermeidung ist kein Garantie-Rezept. Nicht jeder Faktor, der vor einer Attacke auftritt, ist ein ursächlicher Auslöser. Einige Forschende diskutieren, dass Stressreduktion, ausgewogener Schlaf und regelmäßige Mahlzeiten das allgemeine Wohlbefinden verbessern können. Dies kann sich indirekt auf Migräneepisoden auswirken, ersetzt aber keine medizinische Behandlung. Darüber hinaus werden Lebensstilmodifikationen wie regelmäßige Bewegung, Entspannungsverfahren oder Biofeedback von Ärztinnen und Ärzten als unterstützende Maßnahmen empfohlen. Besprechen Sie diese Optionen mit einem Fachteam, bevor Sie sie anwenden.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit spielen hormonelle Veränderungen eine wichtige Rolle. Manche Frauen berichten, dass sich ihre Migräneanfälle bessern, bei anderen verschlechtern sie sich. Arzneimittel, insbesondere solche mit Cannabinoidbestandteilen, sind für diese Zeiträume nicht zugelassen. Es ist ratsam, mit der behandelnden Gynäkologin oder dem Gynäkologen über sichere Alternativen zu sprechen. Methoden wie Entspannungstraining, Akupunktur oder ausgewogene Ernährung werden teilweise begleitend eingesetzt, ohne dass daraus eine Wirksamkeitsaussage abgeleitet werden kann.
Migraine im Kindes- oder Jugendalter kann sich atypisch äußern. Bauchschmerzen, Schwindel oder wiederkehrendes Erbrechen können Anzeichen einer migräneähnlichen Störung sein, auch wenn kein klassischer Kopfschmerz auftritt. Eine ausführliche diagnostische Abklärung bei einer Fachärztin oder einem Facharzt für Neuropädiatrie ist wichtig, um andere Erkrankungen auszuschließen. Die Therapie orientiert sich am Alter und berücksichtigt vor allem nichtmedikamentöse Verfahren wie Biofeedback, Verhaltenstherapie oder Entspannungsmethoden.
Der Einfluss hormoneller Schwankungen auf Migräne ist komplex. Viele Frauen erleben während des Menstruationszyklus Veränderungen der Anfallshäufigkeit. Die Wahl der Verhütungsmethode sollte daher mit einer Fachärztin oder einem Facharzt besprochen werden. Bei Migräne mit Aura wird häufig empfohlen, östrogenhaltige Präparate zu vermeiden, da Studien ein erhöhtes Risiko für Gefäßereignisse diskutieren. Progestinhaltige oder hormonfreie Alternativen könnten geeigneter sein. Diese Einschätzung muss jedoch individuell erfolgen und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Die Verwendung von Cannabinoid-basierten Arzneimitteln ist in Deutschland rechtlich streng geregelt. Es gibt zugelassene Arzneimittel für bestimmte medizinische Indikationen, beispielsweise bei chronischen Schmerzen oder Spastik im Rahmen der Multiplen Sklerose. Für Migräne ist derzeit kein zugelassenes cannabisbasiertes Medikament verfügbar, und es bestehen keine allgemeinen Empfehlungen zur Anwendung bei Kopfschmerzerkrankungen.
Erfahrungen von Patientinnen und Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen, bei denen Cannabinoide eingesetzt werden, dürfen nicht eins zu eins auf Migräne übertragen werden. Obwohl manche Betroffene subjektive Veränderungen ihres Befindens schildern reicht diese Evidenz nicht aus, um allgemeine Aussagen über die Wirksamkeit bei Migräne zu treffen. Darüber hinaus unterliegt jede Verschreibung strengen gesetzlichen Voraussetzungen: Ärztinnen und Ärzte müssen prüfen, ob ein wirtschaftliches Kosten-Nutzen-Verhältnis vorliegt, ob andere Therapien ausgeschöpft sind und ob eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung genehmigt wird.
Dieser Artikel soll über den rechtlichen Rahmen informieren und keine Erwartungen an eine Cannabistherapie wecken. Wenn Sie sich für diese Thematik interessieren, konsultieren Sie bitte medizinisches Fachpersonal und informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Stellen wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Gesundheitsbezogene Informationen unterliegen strengen rechtlichen Regelungen. In Deutschland gelten das Heilmittelwerbegesetz und das Arzneimittelgesetz, die den Umgang mit Gesundheitsinformationen für die Öffentlichkeit regeln. Arzneimittel mit Betäubungsmittelstatus dürfen nicht gegenüber Laien beworben werden. Das bedeutet: Auch wenn es Hinweise aus der Forschung gibt, dürfen ärztlich verschriebene Präparate wie cannabisbasierte Medikamente nicht als einfache Lösungen dargestellt werden.
Zusätzlich gilt: Aussagen, die eine Linderung oder Heilung versprechen, sind für Produkte ohne nachgewiesene Wirkung nicht zulässig. Selbst bei nachweislich wirksamen Arzneimitteln müssen Formulierungen neutral bleiben, dürfen keine Garantien enthalten und sollten die Grenzen der jeweiligen Studienlage klar benennen. Das Ziel dieser Regulierungen ist, Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführender Werbung zu schützen. Informieren Sie sich bei offiziellen Stellen, etwa beim Bundesgesundheitsministerium, wenn Sie unsicher sind, welche Aussagen zulässig sind.
Obwohl eine komplette Heilung der Migräne nicht möglich ist, gibt es einige strategische Ansätze, die im Rahmen einer ärztlichen Begleitung helfen können, die Lebensqualität zu verbessern. Dabei handelt es sich nicht um garantierte Lösungen, sondern um Empfehlungen, die individuell angepasst werden müssen:
Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine medizinische Behandlung. Es gibt keine Garantie, dass die genannten Methoden bei jeder Person zu einer Verbesserung führen. Trotzdem zeigen Erfahrungen aus der Praxis, dass ein bewusster Umgang mit dem eigenen Lebensstil und eine enge Zusammenarbeit mit dem medizinischen Team positive Effekte haben können.
Migräne mit Aura ist eine komplexe neurologische Störung, die sich durch vielfältige Symptome und einen individuellen Verlauf auszeichnet. Dieser Artikel hat zentrale Aspekte wie Definition, typische Phasen, genetische und neurobiologische Hintergründe sowie mögliche Auslöser erläutert. Zudem wurden besondere Situationen wie Schwangerschaft, Jugendalter oder die Diskussion um Cannabinoid-basierte Arzneimittel unter rechtlichen Gesichtspunkten beleuchtet.
Frühe Hinweise erkennen: Das Bewusstsein für Prodromal- und Aura-Symptome ermöglicht Betroffenen, den Verlauf ihrer Anfälle besser nachzuvollziehen. Tagebücher und gezielte Beobachtungen sind hilfreiche Instrumente, um das eigene Beschwerdebild zu verstehen und gemeinsam mit dem Behandlungsteam geeignete Strategien zu entwickeln.
Rechtliche Sensibilität: Medizinische Aussagen, insbesondere im Zusammenhang mit verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln, erfordern eine neutrale und faktenbasierte Darstellung. Wer sich über therapeutische Optionen informieren möchte, sollte stets seriöse Quellen nutzen, zum Beispiel Fachgesellschaften, Universitätskliniken oder offizielle Behörden.
Ganzheitlicher Ansatz: Neben medikamentösen Optionen können Lebensstilmodifikationen, Stressreduktion und psychologische Verfahren Teil eines ganzheitlichen Umgangs mit Migräne sein. Jede Person reagiert anders, und es ist wichtig, gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal einen individuell passenden Weg zu finden.
Ausblick: Die Forschung zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Migräne, einschließlich der Rolle des endogenen Cannabinoid-Systems, schreitet voran. Neue Erkenntnisse können langfristig zu zusätzlichen Therapieoptionen führen. Dennoch bleibt zurzeit festzuhalten, dass keine schnellen Lösungen existieren und dass Vorsicht bei vermeintlichen Heilsversprechen geboten ist.
Abschließend lässt sich festhalten, dass Aufklärung und Zusammenarbeit zentrale Elemente im Umgang mit Migräne mit Aura sind. Wenn Sie Fragen haben, sollten Sie stets Ärztinnen und Ärzte oder andere qualifizierte Fachpersonen konsultieren. Unser Artikel Symptome früh erkennen fasst die wichtigsten Hinweise noch einmal zusammen und bietet weiterführende Links zu zusätzlichen Ressourcen.
Dieser Text dient der Information und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung und enthält keine Heilversprechen. Nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt für Gespräche mit Fachpersonal und zur eigenen Orientierung.
Zum Schluss finden Sie eine kompakte Zusammenstellung der externen Informationsquellen, auf die sich dieser Artikel stützt oder die zur vertiefenden Lektüre empfohlen werden:
https://ichd-3.org/.https://www.rki.de/.https://www.bfarm.de/.Rechtlicher Hinweis: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der sachlichen Aufklärung und allgemeinen Information. Sie ersetzen weder eine ärztliche Diagnose noch eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Entscheidungen zu Diagnostik und Therapie sollten stets gemeinsam mit einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt getroffen werden.
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